26. Juni 2006 – Visby/Gotland (Schweden)
Wir haben uns auf Frühstück so gegen 9.00 Uhr geeinigt, also Aufstehen so gegen 08:00 Uhr. Klappt auch wunderbar.
Wir geniessen unser 1. Frühstück im Freien bei schönem Wetter. Es fehlt an nichts und so können wir uns ausgiebig stärken, damit wir für den Landgang in Visby auf Gotland bestens gerüstet sind.
Es ist übrigens der einzige Tag unserer Reise, bei der wir keinen geführten Ausflug gebucht haben und es stellte sich heraus, dass wir da vollkommen richtig gehandelt hatten.
Nach der Ankunft des Schiffes im Hafen von Visby, durften wir relativ früh von Bord gehen. Es war sehr warm und wir überlegten, was wir alles mitnehmen wollten. Schliesslich haben wir uns für das komplette Foto-Gepäck entschieden. Im nachhinein kann ich sagen, dass die Entscheidung zwar richtig, aber auch schweisstreibend war.
Manfred und ich zogen also los um das “alte” Visby kennenzulernen und ich muss sagen, dass wir den Ausflug ohne Führer sehr genossen haben, da wir uns für die Fotomotive Zeit lassen konnten und niemand das Zeichen gab, dass wir weiter müssten. Also haben wir uns ganz den schönen Motiven von Visby gewidmet.
Die Stadtmauer, die Tore und Türme, aber auch den alten Steinkirchen und natürlich auch
den alten Häusern der Stadt.
Aber auch die Gemütlichkeit haben wir nicht vergessen und in einem kleinen Strassencafé einen schwedischen Kuchen und einen guten Kaffee getrunken.
Dann begaben wir uns wieder auf Motivsuche um noch weitere Eindrücke von Visby im Bild festzuhalten. Aber die Zeit verging wie im Fluge und so mussten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen und damit zur Lili Marleen machen. Dies taten wir mit dem Gefühl einen erlebnisreichen Nachmittag hinter uns zu haben.
Zurück in unserer Kabine haben wir uns erst mal frisch gemacht und anschliessend noch etwas relaxed, bevor das Abendessen auf uns wartete, welches wir sehr genossen haben.
Während des Essens legte die Lili Marleen vom Pier ab und begann die Seereise von Gotland mit Kurs auf Tallinn(Estland). Es lagen wieder 253 Seemeilen (= 369 km) vor uns.
Fortsetzung folgt
