Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Perlen der Ostsee – Ein Kreuzfahrt-Tagebuch – Tag 4

| Keine Kommentare

28.06.2006 – St. Petersburg (Russland)

In St. Petersburg sind wir bereits sehr früh am Morgen in den Hafen eingelaufen. Nachdem wir in der Nacht die Uhren nochmals eine Stunde vorgestellt hatten, mussten wir trotz dieses Umstandes sehr früh aus den Betten. Der Ausflug war schon sehr früh geplant und sollte etwa 9 Stunden dauern. Welch eine Freude für uns, dass wir soviel Zeit in St. Petersburg verbringen werden und zudem noch nach Puschkin fahren werden um den Sommerpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer zu besichtigen.

Die Passkontrolle, um in Russland eingelassen zu werden, dauerte etwas, da die streng dreinblickende Dame uns sehr genau musterte, aber welch ein Glück, wir hielten der „Beschau“ stand und durften passieren.

Der Bus wartete schon und dort auch unsere Reiseleiterin Lena. Endlich waren alle Teilnehmer unseres Busses eingestiegen und wir konnten schliesslich losfahren. Wir fuhren aus dem Hafen und begaben uns in die Stadt um gleich kurz darauf für einen kurzen Fotostopp anzuhalten. Aber wie gehabt, wenn mehrere Busse dann fast kein Parkplatz für den Bus und natürlich Unmengen an Menschen. Gut ein paar Aufnahmen haben wir auch dort machen können. Es war aber wieder nicht möglich sich etwas ausgiebiger dem Fotografieren zu widmen. Es war nur ein Stopp von 10 Minuten und bis „ältere“ Herrschaften einen Bus verlassen haben, sind meistens schon fast 5 Minuten vergangen.

Nun denn, wieder einsteigen und weiter, viel wird aus dem Bus heraus gezeigt und wir haben versucht Bilder zu macimg 02421a hen, was aber bei der Fahrweise des Busfahrers nur schlecht möglich war, entweder er stand, man erspähte das Motiv, wollte gerade abdrücken, da startete der Bus auch schon wieder los und das Bild war für die Mülltonne, Gott sei Dank, dachte ich mir, dass ich keine Analogkamerea mehr habe, sonst würde ich mich jetzt wieder richtig ärgern. So ging es aber doch des öfteren. St. Petersburg erstickt im Verkehr, dieser Tatsache konnten wir uns am Ende des Tages leider auch nicht mehr verschliessen, denn wir waren von ca. 9 Stunden Ausflug fast 4

Stunden im Bus und das dann meist im Stau. Es hat wohl Spass gemacht, aber die ewige Staufahrerei geht einem dann schon auf den Senkel, zumal man manch andere Location hätte zu Fuss in wesentlich kürzerer Zeit hätte erreichen können.

Das St. Petersburg zu Fuss, das wäre ein Ausflug nach Manfred’s und meinem Geschmack gewesen, aber was jetzt nicht war, kann ja ein anderes mal noch werden.

img 02181a

Alles in allem war es trotz der widrigen Umstände ein schöner Tag, mit der Feststellung, dass man für St. Petersburg ruhig eine ganze Woche, besser wahrscheinlich 2 Wochen einplanen sollte um all diimg 02116a e Museen und Paläste usw. zu besichtigen. Natürlich dürfen die Kirchen nicht vergessen werden und ebenso der Peterhof, den wir leider nur von weitem gesehen haben, da dies ein separater Ausflug war. Nun ja, alles kann man nicht haben, aber die Chance dies noch nachzuholen ist gegeben.

Schliesslich waren wir so gegen 17:30 Uhr Petersburger Zeit wieder im Hafen und mussten wieder durch die Passkontrolle und den strengen Blick der Dame aushalten, was aber wieder ohne Probs klappte. Wir waren auch beide ganz artig und haben uns keinen „lockeren Spruch“ erlaubt, wer weiss, was da passiert wäre?

Schliesslich legten wir in St. Petersburg wieder ab und begaben uns auf Kurs Richtung Helsinki (Finnland). Es lagen wieder eine Nacht und 185 Seemeilen (=343 km) vor uns und wir konnten uns wieder ausschlafen.

Fortsetzung folgt

Schreibe einen Kommentar