Gestern und heute fanden die Jubiläumsdampftage im Süddeutschen Eisenbahnmuseum in Heilbronn-Böckingen statt. Sehr viele Freunde der “Dampfmaschinen” fanden wieder den Weg ins Museum auf dem ehemaligen Bahnbetriebswerkes in HN-Böckingen.

Es sind die 7. Dampftage, die mit dem 10-jährigen Jubiläum des Eisenbahnmuseums zusammenfallen und am vergangenen Wochenende begangen worden sind. Passend zum Ereignis wurden wieder Führerstandsfahrten mit der Lokomotive der Baureihe 38 3199 für die Besucher durchgeführt.
Zudem wurde an beiden Tagen eine Dampfzugfahrt von Heilbronn nach Eppingen und zurück durchgeführt.
Auf dem Gelände sind doch inzwischen viele Schienenfahrzeuge und Waggons zu finden, die noch aufgearbeitet werden müssen. Dies ist natürlich eine Zeit- als auch eine Geldfrage. Da steht zum Beispiel die letzte deutsche Dampflok der Baureihe 023 – 105-0. Diese Lok aufzuarbeiten kann nur mit einem finanziellen Kraftakt durchgeführt werden. Man spricht von Kosten in Höhe von ca. 1,5 Mio. Euro, also kein Betrag den man mal so einfach aus der Portokasse bestreitet. Deshalb wird man diese Lok wohl eher nicht mehr so sehen, wie sie einst auf dem Schienennetz in Deutschland unterwegs war, schade. Aber diese Kosten aufzubringen wäre vielleicht nur möglich, wenn man eine Spendeninitiative auf das ganze Land ausdehnen könnte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Es war, wie immer, ein schöner Tag bei den Freunden der Eisenbahn. Auch der Aufbau der Modulanlage Spur 1 im Waggonschuppen war sehr interessant.

Im Ringlokschuppen waren wieder die Aussteller zu finden, wo so mancher Hobbyeisenbahner wieder ein paar Teile fand, die ihm noch fehlten und so wieder einen seiner Wünsche erfüllen konnte.
Aber die Bewegung rund um die Drehscheibe war halt doch für manchen jungen als auch älteren Besucher von starkem Interesse. So wurden doch immer wieder einzelne Loks auf die Drehscheibe gezogen, damit man sie dort ablichten konnte.
Aber es lohnt sich nicht nur an diesen Dampftagen das Museum aufzusuchen, sondern man kann dies immer an den Wochenden tun und dann mit Sicherheit auch mehr Zeit sich den einzelnen Dampfloks zu widmen, ohne dass solche Besuchermassen anwesend sind und einem ständig durchs Bild laufen.
