
Gestern berichtete ich ja schon von meinen ersten Photokinaerlebnissen, speziell an einem Stand. Danach begaben wir uns in den allgemein herrschenden Trubel, was ja nicht verwunderlich war, es war ja Samstag. Es herrschte reges Treiben an den einzelnen Ständen und wir mussten halt mehrmals ziemlich lange warten, bis wir unsere Fragen los werden konnten und die entsprechenden Antworten bekamen, oder auch nicht.

Erwähnenswert wäre da noch mein Besuch am Stand von Aquasoft, einem Softwarehersteller für Diaschau- und Kalenderprogrammen. Ich hatte diese Software früher in Benutzung, habe mich dann allerdings davon abgewandt, als ich feststellen musste, das ich im Kalenderprogramm die Ziffern der Feiertage nicht einfärben konnte, wie etwa die Wochenenden. Damals bekam ich im Forum des Herstellers nur wage Auskünfte darüber. Es ist halt so, dass die Feiertage durch einen dicken “Farbklecks” sichtbar machen, nicht wirklich schick in einem Kalender, den man gerne verkaufen würde. Also habe ich diesen Missstand am Stand nochmals zur Sprache gebracht. Die Antwort war letztlich nicht befriedigend, es kam der Hinweis, dass die neue Version 3 des Photokalenders, die Ende des Jahres erscheinen wird, diese Funktion beinhalten wird. Man staune, vor 3 Jahren kam mein Hinweis und jetzt die Umsetzung im Programm. Allerdings erscheint die neue Softwareversion wieder, wenn die Kalender eigentlich bereits produziert sein müssen, um sie verkaufen oder aber verschenken zu können.
Wie geschrieben, ich habe aus dem ganzen Dilemma bereits die Reissleine gezogen und habe mich für eine andere Möglichkeit der Kalenderproduktion entschieden. Übrigens, der Kalender für 2009 liegt bereits als Probedruck bei mir zu Hause. Schliesslich kann ich ja nicht auf den letzten Drücker so ein Projekt erstellen und zum Abschluss bringen. Corel Draw und Serif PagePlus X2 habe ich für die Erstellung zu meinen Favoriten erklärt.
Auch hier hat sich mein Eindruck bestätigt, dass auf der Photokina keine kritischen Anmerkungen zu den Programmen gewünscht sind und man die Person am liebsten schnell wieder loswerden will.
Allerdings habe ich nicht nur negative Eindrücke auf der Messe gesammelt, aber davon im nächsten und letzten Teil meines Berichtes über die Photokina 2008.
