Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Havarie auf dem Neckar Teil 2

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20.03.2009

Inzwischen hat sich die Blockade durch das Frachtschiff erledigt. Die Ladung wurde mit Hilfe eines Baggers auf einem Schwimmpondon in ein anderes Schiff umgeladen.

Danach konnte der Frachter wieder befreit werden. Allerdings ist man jetzt noch dabei zu prüfen, ob die Fahrrinne auch wirklich frei ist.

Inzwischen lagen so ca. 40 – 45 Frachtschiffe vor den Schleusen Kochendorf bzw. Gundelsheim fest und konnten, wie berichtet, ihre Fahrt nicht fortsetzen.

img 36401 ff

Bild aufgenommen, vor der Schleuse Kochendorf, mit Blick Richtung Heilbronn.

Die nächste Aufnahme zeigt die Unfallstelle bei Bad Wimpfen im Tal und zwar nachdem das Frachtschiff geborgen war.

img 36410 ff

Alle betroffenen Binnenschiffer bekommen natürlich den entstandenen Ausfall nicht ersetzt, denn hier fährt jeder auf eigenes Risiko, inwieweit eine Versicherung einspringt ist nicht so ganz klar, dies meinte ein Matrose auf einem Schiff das vor der Schleuse Kochendorf vor Anker lag.

Da hoffe ich doch, dass sich ein Hintertürchen auftut, vor allem aber für den Verursacher, dass er eine Versicherung für solche Schäden hat, denn sonst gehen die Kosten dieser Havarie auf seine „Kappe“ und damit wohl an die Existenz. Sicher wird kein Binnenschiffer so dicke finanzielle Polster haben, als das so ein Schaden mal kurz aus der Portokasse bezahlt werden kann.

Ich jedenfalls drücke dem Käpt’n und seiner Ehefrau die Daumen, dass alles finanzielle glimpflich abgeht.

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