Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Michael Martin – 30 Jahre Abenteuer

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31.10.2009

img 43206 ff-blogso lautet der Titel der neuen Vortragsdiaschau von Michael Martin. Gestern war es soweit, die Vorpremiere fand in Schwäbisch Hall-Michelfeld im Autohaus Walter Mulfinger statt. Auch vor 5 Jahren waren mein Freund Eberhard und ich schon zur Vorpremiere von „Die Wüsten der Erde“ vor Ort.

Allerdings gibt es dieses mal eine Neuerung, wie uns der Vortragende mitteilt, er hat jetzt auf das digitale Zeitalter umgestellt. Der Hauptteil der neuen Schau sind zwar von der Grundlage her Dias, aber sie wurden in München professionell digitalisiert, immerhin hat er 1.500 Bilder für den Vortrag ausgewählt, teilweise wurden diese Bilder vorher noch nicht gezeigt bzw. verwendet.

Aber das warum Umstieg auf digitale Kameras, nun eigentlich ganz einfach, man hatte ihm während einer Reise in sein Haus in München eingebrochen und das Equipment gestohlen, auch Kameras und Objektive, die zum Teil nicht mehr eingesetzt wurden. Also, sagt er, was blieb mir anderes übrig, als mich mit dem neuen „digitalen“ Zeitalter zu arrangieren und mir digitales Kameraequipment zuzulegen.

Der Vortrag selbst geht über 2,5 Stunden (nach 1,5 Stunden eine Pause von 30 Minuten). Es ist sehr kurzweilig den Erzählungen von Michael Martin zu folgen. So erfahre ich erstmals, dass er bereits mit 17 Jahren sich mit einem Freund und als fahrbarem Untersatz, das gute alte Mofa, auf den Weg in dies Sahara machte, getrieben davon, dass man dort eventuell den Stern des Südens sehen könnte. Er verwandte dafür die kompletten Schulferien von 6 Wochen. Allerdings ist natürlich der Weg schon ganz schön weit, wenn man mit dem Mofa von Deutschland aus nach Afrika fährt und man muss vor allem Zeit haben. Zeit und Geduld ist es auch, die M. Martin wohl immer wieder antrieb solche „Expeditionen“ zu unternehmen. Hand aufs Herz, wieviele von uns hätten damals in den Anfängen der 80er Jahre den Mut und die Courage gehabt, als Schüler mit dem Mofa nach Afrika zu fahren? Genau, wohl nicht allzu viele. Deshalb ziehe ich hier an dieser Stelle meinen Hut vor dem Menschen Michael Martin, der heute als Abenteurer, als Wüstenkenner bezeichnet wird.

Der ganze Vortrag zeigt letztendlich von den Anfängen seiner Reisen bis zum Heute, das ganze Spektrum. Dabei fällt immer wieder auf, dass er sich durchaus bewusst ist, dass er ein „Priviligierter“ ist, in den Ländern die er bereist, aber dort sich den Einheimischen ohne Vorbehalte zeigt und teilweise sogar mit ihnen lebt.

Kurzum, ein sehr empfehlenswerter Vortrag. Den Tourneeplan kann die geehrte Leserschaft auf der Webseite von Michael Martin einsehen. Vielleicht ist auch in Ihrer Stadt bzw. in der Nähe eine Zwischenstation, Sie sollten sich die 3 Stunden Zeit nehmen und diesen Vortrag nicht entgehen lassen.

M. Martin zeigt und erzählt mit viel Freude von seinen Abenteuern der letzten 30 Jahre. Falls sich jemand entschliesst diesen Vortrag zu sehen, dem Wünsche ich viel Spaß!

Ach übrigens, würde ich den Beitrag bei meinen Kumpel Manfred auf seinem Blog Ansichten eines Sturkopfs veröffentlichen, dann gäbe es dafür 5 Kunis, aber die habe ich nicht, deshalb ohne.

2 Kommentare

  1. Na, dann werde ich doch hin müssen, damit ich die Kunis dann auch vergeben kann. Mal sehen, ob Laupheim oder Kempten geht…

  2. Pingback: Krokusweg » Michael Martin auf Spitzbergen

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