Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Baumzipfelpfad in Hinteglemm/Österreich

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31.07.2010

Der heutige Ausflug führte uns nach Saalbach-Hinterglemm zum neu eröffneten Baumzipfelpfad. Das besondere daran aber ist, dass der Pfad über eine etwa 200 m lange Fussgängerhängebrücke erreicht wird. Allerdings bevor man sich diesem Erlebnis hingeben kann und durch die hohen Tannen marschieren kann, muss vorher doch einiger Schweiss vergossen werden.

Schlecht ausgeschíldert erreicht man irgendwann das Ende des mit Autos befahrbaren Teil des Tales. Vom Parkplatz aus sucht man sich dann ein Schild und findet tatsächlich eines mit Aufschrift Baumzipfelpfad, was nicht dabei steht ist, dass man noch etwa einen Fussmarsch von einer 3/4 Stunde vor sich hat. Bei leichtem Anstieg sind es bis zur Hängebrücke knapp 3 km bergan bis man sein Ziel erreicht. Es ist also etwas beschwerlich für Leute mit Gehbehindertung, aber es ist zu schaffen. Für weniger geübte gibt es auch eine Bahn, da sollte man aber wissen, dass die auch die Lindlingalm anfährt. Steht halt nirgendwo geschrieben, man sollte sich die Auskunft beim Personal der Bahn holen. Das sollte man bei einem möglichen Besuch dort im Hinterkopf behalten. Was sich da oben noch befindet ist ein Hochseilgarten und der ist sehr stark frequentiert und zwar von Jung und Alt. Aber zurück zum Baumzipfelpfad. Nach Ankunft an der Lindlingalm wurden wir mit einem wunderbaren Blick auf die Hängebrücke belohnt. Also wollten wir auch das Feeling bekommen über diese Brücke zu gehen, was uns schliesslich 9 Euro pro Erwachsener gekostet hat (Kinder 5 Euro). Scheint auf den ersten Blick viel, aber auf der anderen Seite stehen zwei private Investoren, die das ganze finanziert haben und hoffen, dass auch wieder was ins Säckel zurückfliesst. An der Kasse wurden wir von einer freundlichen Dame empfangen und schon hat das Abdrücken des Betrages auch nicht mehr so weh getan, denn schliesslich hat Sie uns versichert, dass es zwar noch keine Faltblätter (Prospekte) gibt, aber dafür sei die Brücke auf jeden Fall sicher. Was sich auch als wahr herausstellte, denn sonst würde ich jetzt nicht dasitzen und diesen Bericht darüber schreiben können.

Natürlich habe ich auch ein paar Bilder von der Brücke und dem Pfad gemacht, die gibts unten angefügt. Es ist also durchaus empfehlenswert sich diesen Spaziergang von einer 3/4 Stunde „anzutun“, denn man wird wahrlich mit einem schönen Blick von oben ins Tal der Saalach belohnt.

Der Rückmarsch fällt dann leichter, denn es ist möglich sich dort auf der Lindlingalm zu stärken, bevor man sich wieder in Richtung Talboden aufmacht. Also wie gesagt, es sind etwa 3 km hin und dann auch wieder 3 km zurück. Der Pfad mit der Brücke hat nochmal knapp 900 m Länge, so dass man eine leichte Bergwanderung mit einer Gesamtlänge von knapp 7 km zu bewältigen hat. Und wie gesagt auch ungeübte Wanderer können das schaffen, bzw. lassen sich dann halt hochfahren. Doch dann heisst es auf jeden Fall auf Schusters Rappen hinauf in die Tannenwipfel des Saalachtales.

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