Krokusweg

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12. Laupheimer Fototage sind Vergangenheit

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11.04.2011

Seit gestern Abend sind die 12. Laupheimer Fototage Geschichte. Wie immer, ich habe es noch nicht anderst erlebt, erstrahlte der Himmel über Laupheim im schönsten Blau. Ja, irgendwie haben die Laupheimer einen besonderen Draht

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zum Wettergott, denn wie gesagt, wenn ich bei diesem Ereignis bin, herrscht immer Kaiserwetter.

Zusammen mit meinen Freunden Eberhard und Manfred besuchte ich am Samstag die Fototage. Wie immer heisst das für Eberhard und mich früh aufstehen, um pünktlich zur Eröffnung vor Ort zu sein. Kurz gesagt, das haben wir wieder geschafft trotz Sperrung der A8 an diesem Wochenende.

Nun, ich wollte den ersten Beitrag “Sehnsucht Savanne” von Gabriela Staebler ansehen, davor wurden die Fototage durch den Vorsitzenden Herrn Marx und dem Schirmherrn, dem Laupheimer Bürgermeister Herr Kapellen, eröffnet. Danach gehörte die Bühne für nicht ganz 60 Minuten Gabriela Staebler. Der Beitrag gefiel mir sehr gut. Das besondere dabei war einfach die Tatsache, dass sie nicht nur Bilder über Beamer an die Wand warf, sondern auch Teile dabei hatte, wo sie über ihre Arbeit erzählte und noch besser waren die Making off Bilder die sie in den Vortrag eingebaut hatte. Ein wirklich toller Beitrag und Beginn in die Fototage.

Danach ging es mit einem Photoshopbeitrag weiter. Der Saal war wieder komplett gefüllt und somit eine tolle Bühne für den inzwischen “weltbekannten” Calvin Hollywood. Calvin, gerade aus dem Urlaub zurück, legte in seiner besonderen Art sofort los und brachte das Publikum mit seinen Tipps und Tricks zu Photoshop zum Staunen. Einfach ein kurzweiliger Vortrag und dabei noch etwas gelernt. Also das gibts nur Daumen hoch und Calvin weiter so.

Danach war Mittagspause angesagt, wie immer mit “ungesunder” Currywurst und A-Schorle. Eberhard war in dieser Zeit noch in seinem gebuchten Workshop, so dass wir uns nach wie vor alleine durch die Fototage schlängelten. Apropros schlängeln, schon am Morgen hatte ich den Eindruck, dass weniger Besucher da waren als das letzte Mal. Aber man kann sich auch täuschen, was aber auf jeden Fall nicht täuschte, es waren weniger Aussteller.

Was wir auf keinen Fall versäumen wollten, waren die Bilderausstellungen, also begaben wir uns dorthin. Im Erdgeschoss fanden wir die Bilder der Fotokreises Laupheim, alle auf Leinwand gedruckt. Es waren sehr schöne Aufnahmen dabei. Dann hoch in den zweiten Stock des Museums um die restlichen Ausstellungen zu sehen. Im Gang trafen wir auf das Projekt “Alte Räume” von Manfred Kriegelstein, etwas, was auch mich fasziniert, da ich mal in einem alten, unbewohnten Haus fotografieren möchte. Es war gut präsentiert, aber warum wird so eine Serie nicht ausbelichtet, sondern über Drucker geprintet. Schade eigentlich.

Im nächsten Raum trafen wir auf die Ausstellung von Dieter Keifert vom Fotoclub Ulm, der uns Monochrome Bilder präsentierte. Es waren sehr schöne Motive dabei, allerdings fand ich Präsentation mit Rahmen und Passpartout ohne Glas bzw. Acrylglas nur halb gelungen, aber wie gesagt, meine ureigenste Meinung, was die Präsentation betrifft.

Die Medaillenbilder der DVF-Jugend waren sehr interessant, wir haben uns aber nicht näher damit beschäftigt, ebenso mit den Bayern-Olymp-Bildern von FotoGen, da dort Detlev Motz gerade eine Diskussionsrunde leitete und somit es nicht möglich war, die Bilder in Ruhe anzusehen und die Diskussion fanden Manfred und ich eher weniger spannend, so dass wir nicht verweilen wollten. Also wieder zurück. Ich begab mich dann wieder in den Vortragssaal und hörte mir den Beitrag von Dietmar Nill “Vom Naturfoto zum Naturfilm” an. Dieser war für mich irgendwie nicht spannend genug, lag aber wohl daran, dass ich mir vorher ja Calvin angesehen hatte und so konnte “sorry” Dietmar Nill nicht mithalten. Einen Vortrag über Indien liessen wir ausfallen um zum Abschluss noch den Vortrag übers Daumenkino anzusehen. Leider empfanden wir alle Drei diese Präsentation nicht gerade spannend, da es der Vortragende nicht schaffte, uns in seine Welt des Daumenkinos zu portieren. In weiser Voraussicht hatten wir uns diesesmal einen Platz auf dem Balkon des Saales gegönnt, so dass wir uns ohne grosses Aufsehen verdrücken konnten. Dies war für uns das Ende des Fototagbesuchs. Danach gingen wir zum gemütlichen Teil des Tages über, wir begaben uns zum Abendessen in die Gaststätte Schützen in Laupheim, wo wir immer die Fototage ausklingen lassen.

Wenn auch in meinen Augen die Besucherzahlen zurückgegangen sind, sehen wir trotzdem voraus und freuen uns auf die 13. Fototage, die dann am 13. April 2013 eröffnet werden sollen.

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