Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Gedanken zur Zeitumstellung

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25.03.2012

Nun letzte Nacht wurde in Deutschland wieder die Sommerzeit heimlich, still, aber nicht leise eingesetzt.

Seit ein paar Jahren überlege ich mir schon, was bringt diese Umstellerei, außer, dass mein Körper rebelliert. Heute morgen war ich um 5:15 Uhr wach, innere Uhr, doch es war schon 6:15 Uhr. Wie finde ich dass denn? Das einzige was ich sehe, ist die Tatsache, dass ich jetzt wieder morgens im Dunkeln zum Bahnhof “dackeln” werde.

Der mal angestrebte Effekt des Energiesparens dürfte wohl über die Jahre auch schon als Makulatur geführt werden.

Also mich hat’s heute mal wieder total durcheinander gebracht und so denke ich geht es vielen, bis sie sich an die vorgestellte Stunde gewöhnt haben. Wenigstens muss man die Uhren nicht mehr stellen, sofern man auf Funkuhren umgestellt hat. Aber immer noch bleiben die Uhren der Kameras. Die Hersteller haben es zum großen Teil noch immer nicht geschafft, das mit der Sommerzeit gut zu regeln. Meistens lasse ich die Kamerauhren einfach laufen, wie sie sind, schließlich kann ich ja auch am Bilddatum erkennen, ob es Sommerzeit sein muss, oder nicht.

Aber trotzdem fühle ich mich heute wie erschlagen, liegt es am ersten Tag der Sommerzeit, der daran, dass auch noch diese Woche Frühlingsanfang war und bei mir die “berühmte” Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt hat, ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber die Umstellung finde ich trotzdem nicht mehr gerechtfertigt. Ok, jammern hilft nicht, wie immer, müssen wir da durch, bis es im Oktober wieder heißt: Zeitumstellung auf Winterzeit, oder soll ich sagen Normalzeit, wie es sich in unseren Breiten gehört.

Auf jeden Fall sollte man sich das Ganze nochmal überlegen und endgültig für immer auf die Sommerzeit gehen, oder einfach “Normalzeit” lassen und mit der Weiterleben, das hatte ja vor Einführung der Sommerzeit ja auch funktioniert.

In diesem Sinne, einen schönen ersten Sonntag in der Sommerzeit.

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