Krokusweg

Allerlei aus dem Unterland.

Mandelblüte in Gimmeldingen

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Nachdem mir ein Newsletter aus Gimmeldingen mitgeteilt hat, dass das Mandelblütenfest am kommenden Wochenende ansteht (15. und 16.03.2014), war klar dieses Jahr mal wieder dorthin zu fahren und die Mandelbäume in ihrer ganzen Blütenpracht abzulichten.

Also machte ich mich am Donnerstag zusammen mit meinem Freund Eberhard auf den Weg in die Pfalz, zunächst natürlich nach Gimmeldingen, da dort mit die meisten Mandelbäume stehen. Es gibt aber durchaus noch weitere Orte mit diesen Mandelbäumen. Allerdings wird dort kein Mandelblütenfest abgehalten wie in Gimmeldingen.

Als wir dort ankamen, war mal wieder die Hölle los. Schon wieder kamen die Leute aus allen Ecken daher und stellten ihre Fahrzeuge natürlich genau unter den Bäumen ab. Damit wars ums fotografieren von so manchen schönen Mandelbaum dahin. Aber wir haben trotz dieser Umstände noch einige abbilden können. Was halt schade ist, ist die Tatsache, dass die meisten Bäume entlang von Hauptstraßen (Kreisstrassen) stehen.

Wie gesagt, der Ort stand schon mitten in den Vorbereitungen fürs Wochenende. Also schon jede Menge Stände aufgebaut, die teilweise schon bewirtschaftet waren.

Nach gut 2 Stunden verliessen wir dann Gimmeldingen und machten uns auf den Weg, das in der Nähe stehende Hambacher Schloss von unten aus zu fotografieren. Schließlich fanden wir ein zwei gute Stellen, von wo aus wir dies sehr gut tun konnte.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Ruine Kropsburg bei St. Martin. Diese erreicht man über eine Waldstrasse, in allerdings für den öffentlichen Verkehr zugelassen ist. Man fährt einfach durch bis es nicht mehr weitergeht und erreicht somit die Ruine. Die Ruine selbst ist nichts spektakuläres, allerdings ist eine Burgschänke angegliedert, wo mans gut aushalten kann. Im bereits geöffneten Biergarten ließ es sich aushalten. Da wir hungrig waren haben wir die Speisekarte durchgesehen und jeder fand ein lecker Mahl. Wie wir der Karte entnehmen konnten, werden alle Speisen frisch zubereitet, so dass bei „Ansturm“ schon mal zu Wartezeiten kommen kann. Wie erwartet, waren die Speisen frisch zubereitet, selbst die Pommes Frites wurden selbst aus Kartoffeln geschnitten und frittiert. Der Beilagensalat war nicht aus der Dose sondern frisch und knackig. Ist also durchaus eine Empfehlung, wenn man mal in der Gegend ist. Es ist natürlich auch möglich dorthin zu wandern, um sich sein „Vesper“ bzw. Essen zu verdienen.

Die Ruine selbst kann man nicht betreten, da sie sich in Privatbesitz befindet. Auf der Rückfahrt haben wir dann nochmals eine Strasse mit Mandelbäumen entdeckt, die wir letztlich auch anfuhren. Dort gab es dann noch eine Überraschung. Zwischen den am Straßenrand stehenden Mandelbäumen waren auch noch alte Utensilien aus dem Weinbau dort zu sehen, unter anderem: Weinpressen, Weinfässer etc.. Selbst alte Pflüge und Eggen konnte man bewundert Auch ganze Leiterwagen mit Fässern darauf. Halt Dinge die früher im Weinbau eingesetzt wurden. Es sah aus, wie ein Lehrpfad, was ich aber nicht definitiv bestätigen kann, da mir niemand darüber Auskunft geben konnte.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Dom zu Speyer und konnten dort auch noch einige Aufnahmen machen.

Auch das obligatorische Eis konnten wir dort noch ergattern.

Es war ein rundum gelungener Tag. Wenn sich das Bilderbuchwetter hält wird es in Gimmeldingen am Wochenende von Besuchern nur so wuseln, da wir das, was wir heute erlebten überhaupt nichts. Aber ich gönne den Veranstaltern dies. Also falls ihr am Wochenende nicht wisst, was ihr machen sollt, fahrt in Pfalz zu alljährlichen Mandelblütenfest. Ich denke nicht, dass dies jemand bereuen wird.

Unten angehängt einige Bilder:

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